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Aktiv-is-muss

Auszug aus dem Reader

Bin ich politisch, wenn ich Kunstformen nutze, um gesellschaftliche Kritik zu äußern? Was bedeutet politisch überhaupt? Liegt Kunst nicht immer im Auge der be-Nutzer*innen? In den letzten Jahren ist ein Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien in ganz Europa zu beobachten, welche primär den Islam, Muslime*innen und Geflüchtete zu Feindbildern kreieren.

Nicht nur in Deutschland dominieren insbesondere mediale Diskurse, die religiöse und ethnische Minderheiten als Problem darstellen und Ängste in der Mehrheitsbevölkerung schaffen. Soziale Probleme werden dabei ethnisiert und Diversität und Ethnizität als weitgehend problematisch betrachtet.

Wie können Aktivismus und Protest genutzt werden, sich gegen einen wachsenden (antimuslimischen) Rassismus und Rechtspopulismus in unserer Gesellschaft einzusetzen? Was gibt es eigentlich für mögliche Aktions- und Protestformen?

Unter dem Themenschwerpunkt „Aktiv-is-muss“ im Kontext von antimuslimischen Rassismus, haben sich junge Hamburger Narrative des MOSAIQ Netzwerkes an zwei Tagen mit gesellschaftlich aktuellen Debatten beschäftigt und in drei Workshops gearbeitet.

Im Reader befinden sich die Dokumentationen und Ergebnisse des Workshops. Hier finden sich Gedichte und Spoken-Word Texte, Dialoge aus einer szenischen Intervention und Fotografien aus den jeweiligen Projekten.

Bei Interesse am gesamten Reader kontaktiert uns gerne über: info@mosaiq-ev.de

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